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19/08/2010 / moeckel

virales Marketing via Chatroulette

Gerade per Twitter von Mashable in die Welt gespült… sehr sehr geile Kampagne für den Film The Last Exorcism.

Sehen, hören und staunen. Fett umgesetzt!

Hehe…
Alsdann!

08/08/2010 / moeckel

aus der Rubrik: schön zu hören

Und wieder mal geht es um Musik.

Wie bereits mehrfach geschrieben, habe ich eine recht breite musikalische Spannweite.
Martin Gretschmann alias Console gehört mittlerweile seit einigen Jahren dazu und seine musikalischen Nebenprojekte, wenn man die überhaupt so nennen kann, ebenfalls. The Notwist ist so ein Projekt und auch wenn ich mit the Notwist musikalisch eigentlich nicht viel anfangen kann, sind die Stücke, die eindeutig die Handschrift von Martin Gretschmann tragen, so ziemlich mit das Beste, was ich an elektronischer und teilektronischer Musik gehört habe.

Mit elektronischer Musik Gefühle zu transportieren ist schwer. Der Sound kommt einfach zu kühl und steril. Auch wenn reine Elektromusik eine grundsätzlich melancholische Stimmung vermittelt (Wendy Carlos, Ulrich Rützel, Hubert Bognermayr, oder auch Mike Oldfield und Radiohead, etc.) ist es schwierig das Gefühl den gesamten Song über aufrecht zu erhalten und ihn so abwechslungsreich zu gestalten, daß man dieses Gefühl in den unterschiedlichen Lagen und Ausführungen „spüren“ kann.

Martin Gretschmann schafft das und, wie oben bereits angedeutet, besonders in den Stücken mit the Notwist. Die Kombination von Gretschmanns Musik mit der Stimme von Markus Acher lässt es den Hörer einfach mitfühlen.

Aber genug der Lobhudelei!
Hier ein Song, der es seit ein paar Jahren mal wieder vor meinen Radar geschafft hat. Aber vielleicht liegt es auch an dem saugeilen wunderschönen und herrlich berührendem Video von Luis Briceno…:

PICK UP THE PHONE
you know this place,
you know this gloom?
we’ve been here before.
when ife is a loop,
you’re in a room
without a door.

pick up the phone
and answer me at last.
today I will step out of your past.

„trouble that
we’ve come to know
will stay with us“,
with every step
it slowly grows.
rub of the rust.

pick up the phone
and answer me at last.
today I will step out of your past.

05/08/2010 / moeckel

what the f*** is my social media strategy

Auf der Suche nach einer vernünftigen, sinnvollen und guten Social Media Strategie hat mir der Herr Eyesdieler folgende Seite vorgeschlagen:

WHAT THE FUCK IS MY SOCIAL MEDIA „STRATEGY“?

Für heute wäre es:

Das Schöne dabei ist… ich kann mir jeden Tag, oder wann immer ich will, mit f5 eine neue Strategie schenken lassen.
DAS nenne ich mal sinnvoll für alle Unternehmen, die derzeit mehr oder weniger orientierungslos und aneckend wie ein Walfisch in den Bergen im Nebel herumstampfen.

In diesem Sinne!

04/08/2010 / moeckel

Neues vom Snackbären

Da bin ich das erste Mal seit knapp drei Wochen wieder im Büro, wühle mich die ersten sechs Stunden durch diverse Mails und Meetings, da isser plötzlich wieder da:

Der Wunsch nach Endorphinen.

Die üblichen Glücklichmacher, wie Sex oder Sport, hatte ich grad nicht am Start, daher führte mich mein Weg zum sagenhaften SNACKBÄREN, der prall gefüllt
an seinem üblichen Platz stand und mich fies grinsend zu einem Snickers einlud.

Ich kratzte also mein Kleingeld zusammen, stopfte die Kohle diesem gierig geifernden Vieh in in die Pranke und griff mir ein Snickers.

Mmmh… dachte ich, riss die Packung auf und es bröselte mir entgegen:

UUUÄÄHHH….!!!! *kotz*

Ein Blick aufs Verfallsdatum wollte mir etwas vom 21.11.2010 erzählen, da musste ich den Riegel glatt mit „Lügner!“ beschimpfen.
Na, hab ich mir halt nen Hanuta reingezwitschert.

In diesem Sinne!

30/07/2010 / moeckel

Gowalla, Foursquare, Friendticker, Glympse und Konsorten

Ja, ich nutze sie ebenfalls, diese Geolocating-Dienste.
Angefangen hat es mit Glympse, denn ich dachte es ist vielleicht ganz hilfreich, wenn ich jemandem mitteilen will, wo ich gerade bin. Glympse ist unabhängig, schnell, einfach und man kann per Twitter, Facebook, Mail, SMS und MMS jemanden mitteilen wo man sich gerade aufhält. Der Empfänger muss nicht mal Glympse nutzen, er kann Deinen Standort einfach im Web verfolgen.…und verfolgen trifft es wirklich, denn er kann nicht nur Deinen Standort sehen, sondern – sofern Du es selber möchtest – sich auch an Dein GPS-Signal hängen und Deinem Weg folgen.

Damit kann Glympse wesentlich mehr als Gowalla oder Foursquare, ist imo sogar irgendwie „sinnvoll“, aber Glympse verfolgt offensichtlich auch eine andere Zielgruppe.

Gowalla und Foursquare habe ich kurz nach Glympse auf meinem Android installiert und trotzdem beide Dienste nahezu identisch sind, kann ich mich nicht entscheiden welchen Dienst ich effektiv nutzen will.
Und dann ist da vor Kurzem noch der Deutsche Betreiber „Friendticker“ dazu gekommen, so daß die Entscheidung sogar NOCH schwerer geworden ist…
Derzeit nutze ich alle drei mehr oder weniger intensiv, dies führt manchmal zu komischen Gesprächen und kleineren Wartepausen, denn „einchecken“ dauert nunmal ein wenig…

„Was machstn da?“
„Ich checke ein.“
„Schon wieder? Hast du nicht grad mit …dings?“
„Jap, muss aber noch mit 4square“
„Mit ‘nem zweiten App? Muss das sein?“
„Jap. Und noch nen drittes…“
„Du hast doch echt einen an der Waffel…“
„Jap!“

Foursquare

Das App ist irgendwie langweilig. Blau und weiß/grau erinnert es mich an Windows 3.11.
Die Icons sind lieblos in schwarz/weiß hingeflanscht, die Beschreibungen eher mittelmaß und die Badges, die man für „Erfolge“ wie 3x am gleichen Ort einchecken, etc. bekommt, sind bestenfalls als „einfallslos“ zu bezeichnen.
Bei 4square besteht auch die Möglichkeit „Mayor“ eines Ortes zu werden, wenn man sich öfter mal dort eingeloggt hat.
Das Anlegen eines neuen „Venues“ gelingt recht schnell und problemlos.
Bei 4Square kann man „Trips“ anlegen. Eine Reihe interessanter Orte in einer Stadt, oder einem Ort, die man abklappern kann. Ideal für eine kleine Clubtour, oder auch für eine Runde Sightseeing.
Über das Web-Interface kann man den angelegten Ort editieren, allerdings nur solange sich kein Zweiter an diesem Ort eingecheckt hat.

Welchen maximalen Umkreis 4square aber nimmt, also was genau „venue near you“ bedeutet, habe ich noch nicht abschliessend herausgefunden. Die Grenze scheint bei irgendwas um die 30km zu sein.
Sitze ich also in Hildesheim und will mich am Maschsee in Hannover einloggen – kein Problem.

Gowalla

Bunt, frisch und verspielt kommt es daher.
Im Design völlig konträr zu 4square bietet Gowalla grundsätzlich die gleichen Funktionen.
Hier bekommt für seine Erfolge allerdings keine „Badges„, sondern virtuelle Güter, wie zum Beispiel eine Damensonnenbrille, einen Strauss Rosen, oder ein Netz Apfelsinen. Diese virtuellen Gegenstände kann man wiederum an Orten des pesönlichen Interesses fallen lassen und so ein „Founder“ des Ortes werden.
Welchen Vorteil das bringt, habe ich noch nicht herusgefunden.
Trips sind auch hier möglich, ebenso leicht ist das Anlegen und verwalten von den Gowalla-Spots.
Insgesamt ist Gowalla einfach etwas liebevoller, bunter, oder auch „rebellischer„.

Der maximale Umkreis, um mit Gowalla bei einem Spot eizuchecken, liegt bei 1000m.
Sinnig, weil man sich hier wirklich nur in Gegenden einchecken kann, in denen man auch wirklich unterwegs ist.
Nervig, wenn GPS nicht gut funktioniert und die Ortung eine Toleranz von 10km hat…

Friendticker

Friendticker ist ein Deutscher Dienst, der von der servtag GmbH auf den Markt geworfen wurde. für das iPhone schon etwas länger erhältlich, gibt es jetzt das App auch für Android Handys.
Netzwertig.com bezeichnet Friendticker als die deutsche Antwort auf Foursquare und sie haben damit recht. Denn wie Foursquare setzt Friendticker neben virtuellen Gütern wie den klassischen Badges auf reelle Güter in der realen Welt.
Aber Friendticker geht aber sogar einen Schritt weiter, denn Friendticker hat bereits konsequent von Anfang auf dieses Prinzip gesetzt und mittlerweile ein sehr umfangreiches und ansehnliches Sortiment aufgebaut.
Social Commerce in Reinform, behaupte ich mal.
Die Community um Friendticker ist noch recht klein, scheint sich sehr auf die Bundeshauptstadt zu konzentrieren, aber sie breitet sich zunehmend aus. Es lohnt sich also diesen Dienst im Auge zu behalten.

Das App selber ist wie der Dienst noch offiziell BETA, läuft aber rund, flüssig und ist recht performant. Die Farbgebung ist gewöhnungsbedürftig, Lila-Violett-Magenta-Orange ist nicht jedermanns Sache, es soll aber in der Anfangsphase noch schlimmer gewesen sein. Ich denke mal, hier wird konsequent nachgebessert…

Ein Blick lohnt sich also. Ein 20EUR Gutschein bei Zalando, oder eine kostenlose Übernachtung in einem easy-hotel sind es sicherlich wert!

Resümee:
Tja… Gowalla ist insgesamt das sympathischere App. Allerdings ist Gowalla lange nicht so etabliert wie Foursquare. Ich kenne mehr Leute die Foursquare nutzen, als Gowalla und die Studien im Netz spiegeln ja nun auch ein ähnliches Bild wieder. (webevangelisten)
Auch im Bereich des SocialCommerce ist Foursquare mehr als eine Nasenlänge voraus.
Gutscheine für Business-Venues, wie 10% Rabatt für einen CheckIn im Laden, oder ein kostenloser Kaffee im Café, o.ä. habe ich bisher nur bei Foursquare gefunden und die Jungs scheinen in diesen Bereich auch eine Menge zu investieren.

Gowalla hinkt hier noch mächtig hinterher, aber vielleicht ist das auch Taktik um das Prinzip „Gowalla“ und des Geolocatings natürlich wachsen zu lassen.
Wenn es so wäre, wäre dies ein weiterer Grund Gowalla zu unterstützen und nutzen.
Allerdings befürchte ich, daß auch Gowalla Geld verdienen muss und schlicht diese Schiene der Vermarktung nicht richtig auf die Reihe kriegt…
Das wird aber wohl die Zeit zeigen.

Ebenso sollten 4square und Gowalla auch auf den Wettbewerb im Hause Qype ein Auge werfen…

Neben den hier erwähnten Geolocating-Diensten gibt es auch noch massig andere.
Zum Beispiel gibts noch SPOTADA, das auf 4square und gowalla aufsetzt – oder es zumindest versucht – und deren Spots benutzt. Nett, aber lange noch nicht ausgereift.

Oder auch den Geolocating-Methusalem BRIGHTKITE, deren App immer etwas zuviel Ressourcen frisst und immer etwas zu „exklusiv“ wirkt.

Nett, oder ein Dienst mit Potential ist „Rummble.

Und wenn die was von BETA schreiben, dann meinen die auch BETA.
Wie alle Geolocating Dienste kann man Orte anlegen, einchecken, etc… also nichts neues. es gibt Belohnungen und Titel, alles wie gehabt. Neu ist, daß man sogenannte Competitions in einer Stadt starten kann. Gezählt wird zum Beispiel das Anlegen von Spots oder das Einchecken in möglichst vielen unterschiedlichen Orten.
Und hier wird auch klar, welchem Prinzip „rummble“ folgt: dem des Spielkindes (ohne das negativ zu meinen).
Rummble setzt also völlig auf den Social- und Gaming-Bereich. Es macht Spaß in der Gegend herumzuRummblen.
Allerdings ist der Dienst noch sehr sehr langsam, das App nicht wirklich selbsterklärend und neigt zu seltsamem Verhalten (Doppelcheckins, Auto-CheckIns, etc. ist ziemlich instabil und somit leider noch nicht wirklich nutzbar.

Na, aber ich denke 4square und gowalla haben sich aus gutem Grund durchgesetzt. Und mit Friendticker auf den Fersen könnte es sehr spannend werden.

Wie auch immer – oder wie dem auch sei, letztlich konnte ich die Frage, welchen Dienst es sich lohnt weiter zu nutzen immer noch nicht beantworten. Nun gut, bis ich mich entschieden habe, nutze ich einfach alle drei weiter.

Ach, und wer mich adden möchte, nur zu:
Foursquare: moeckel subwort
Gowalla: moeckel subwort
Friendticker: subwort

In diesem Sinne!

16/07/2010 / moeckel

Urlaub

Noch nie war er so nötig wie heute.
Nach Monaten der Zerrissenheit nun endlich eine Phase der Ruhe.
Zwar kurz, aber immerhin.

Zeit genug, um sich mal um sich selbst zu kümmern.
Zeit genug, um einige Dinge ins rechte Licht zu setzen.
Zeit genug, um Ideen auf die Straße zu bringen.
Zeit genug, um etwas Seelenfrieden zu finden.
Zeit genug, um meinem Synth wieder mal experimentellere Töne zu entlocken.

Inspiration sollte ich in dem Teil der Welt, in den es mich zieht, genug finden.

Ich freue mich drauf.

16/07/2010 / benson

Sommer vs. Mixtape

Tach zusammen,

wer es noch nicht bemerkt hat: Ja, es ist Sommer. Ja, es ist heiß. Ja, es ist Zeit für einen Soundtrack.

Früher, in Zeiten von Kassetten und gebrannten Musik-CDs (alle, die nicht mehr 100% Ihres Haupthaares besitzen, erinnern sich), hatte ich  Sommer immer 1-2 „Mixtapes“ erstellt, die den Sommer und seine Ereignisse im jeweiligen Jahr passend untermalen sollten. Diese wurden dann gerne auch unter Freunden, Kollegen oder anderen „musikarmen“ Menschen verteilt oder getauscht. Die Zusammenstellung stellte auch ein stückweit den Charakter und das Musikverständnis des Erstellers wieder.  Diese Mixe fungierten aber auch als Speichermedien für Erinnerungen, wenn man nach Jahren in diese Mixe wieder reinhört und die Bilder eines Sommers, die diese Musik begleitet hatte, wieder vor das geistige Auge gerufen werden. Gerade wir älteren Menschen mögen Erinnerungen, denn sie sind alles was wir noch haben auf der Treppe nach unten. Außerdem war früher eh alles besser….

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